01 - Bluehende Gaerten

Februar 2nd, 2007 by St.Kleinkrieg

Teil 1 - Blühende Gärten

„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein….!“.

2027, St.Kleinkrieg ist nach einer gleichmäßig, im unteren bereich der Medienlandschaft verlaufenden Karriere in die Künstlerkolonie „Gitarre, Elek.“ aufgenommen worden und bewohnt ein kleines Eckzimmer in einer runtergekommenen ehemaligen Kaserne.

Die Einrichtung wurde nach der Deutschen Wiedervereinigung, 1989, von der Roten Armee in einem erbarmungswürdigen Zustand an die Deutschen Behörden übergeben.

zuhauseDiese beauftragten einen ortsansässigen Ordnungsdienst, um für die Sicherheit des Objektes zu sorgen und dachten die nächsten 38 Jahre nicht mehr an das ehemalige Heim Russischer Besatzungssoldaten. Bis sich die „Blühenden Gärten“ des Dr. Helmuth Kohl als Luftschlösser entpuppten und Deutschland eine Sozialamtswüste wurde, die von in Lumpen gehüllten Greisen, mit unsicherem Schritt bewohnt wird.

Wenige junge Menschen bringen eine Rentenlast für ganze Völkerscharen von Alten, Kranken und Schwachen auf und im Land gärt der Ruf nach Vergeltung für den sorglosen Umgang mit der Zukunft ganzer Generationen.

Die Partypeople und die Generation Golf bekommen die Quittung für ihre Coolness.

Mit dabei, zwar unverschuldet, weil immer für sich selbst sorgend und neben allen Vermögend wirksamen Sparmaßnamen existierend – St.Kleinkrieg, ehemals Gitarrist der Band Extrabreit sowie Liederschreiber und Herausgeber diverser Soloplatten.
Das Komitee „Künstler/Komödianten“ hat ihm nach einer 11 Jährigen Wartezeit ein Zimmer in der Künstlerkolonie zugewiesen.
Das wurde auch nur durch einen glücklichen Zufall möglich , denn in dem Komitee welches für die Vergabe von Zimmern in diesen Einrichtungen zeichnet, saß glücklicherweise der ehemalige Bassist der Gruppe Extrabreit; Lars Larsson.

Als studierter Theologe, Musiklehrer und ehemaliger Künstler eignete er sich ganz besonders für diese verantwortungsvolle Aufgabe, wie die Vergabe der begehrten Pensionszimmer für :

„Ehemalige Gaukler/Komödianten/Kapellenmusiker“

„Mein Gott, Stefan!“ das waren die ersten Worte die ich seit einer Ewigkeit von ihm hörte.

Er hatte einen modern geschnittenen Anzug an und eilte mit ausgestreckter Hand hinter seinem “Hi Teck” Schreibtisch hervor, um mich zu begrüßen.

In diesem Moment wurde ich ohnmächtig.

Fortsetzung folgt.

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