Und dann nahm er seine Gitarre…

Juni 26th, 2007 by webregierung

GitarreHallo liebe Leut`,
ich habe wieder einen perfekten Track von „Die Vögel“ für euch entstaubt und ihr werdet, sofern ihr euch mit dem Werk des Mutterschiffs auskennt, deutliche Parallelen feststellen.

Die Besetzung der Vögel hatte sich schon nach wenigen Wochen geändert und wir waren in dieser Aufstellung wieder bei Siggi Bemm im Studio. Diesmal aber als richtige Band mit Naturschlagzeug. Das hört man ganz deutlich. Diese Musik ist zum im Nebel auf der Autobahn fahren gedacht. So schnell wie möglich mit so lautem Sound wie möglich.

Guten Appetit!

Es waren an Bord:

Gesang- Billy Lennox
Gitarre- St.Kleinkrieg
Bass- Ingo Vornam
Schlagzeug- Peter Assman
Keyboard- Christoph Kemper

Aufgenommen von Siggi Bemm
Abgemischt von Siggi Bemm
Gemastert vom Eroc

Produziert von Die Vögel, mit großer Hilfe von Siggi Bemm

Entstaubt und für die Nachwelt hörbar gemacht:

APSE-Brasil und zwar Nur und Immer,

Hier, wo die Freie Musik Ihr Zuhause hat.

Holüber

EDIT: Es ist vorbei – leider auch die Downloadzeit für dieses Lied !!

Die Voegel

Juni 16th, 2007 by webregierung

Die VögelHallo liebe Leut`,
nachdem hier schon eine Weile nichts mehr zum hören war, habe ich mich ganz tief in die unergründlichen Archive meines Schaffens vergraben und eine Zigarrenkiste aus dem Jahr 1994 gefunden.

Das Mutterschiff war zu dieser Zeit auf ein fulminantes Riff gelaufen und das Wasser stand uns allen bis zum Halse.
Kai hatte sich aus Hagen verabschiedet und bei Freunden in Berlin Unterschlupf gefunden. Rolf und Bubi hatten sich auf einem “Waisbein” davon gemacht (das war der Gruselname ihrer Band – oder war es der Name ihrer Gruselband?) und es sah aus als ob die letzte Fanfare geblasen worden wäre.

Auch ich war wieder allein auf hoher See, wollte aber diesmal doch Fachleuten den Platz als Sänger überlassen und machte mich in diesen Tagen mit Billy Lennox, dem ehemaligen Leadsänger der Riffs gemein.
Herbert Leitner, euch noch bekannt aus der „Hotel Monopol“ Ära, sollte den Bass bedienen und am Schlagzeug hatte sich mein Freund Peter Assmann eingerichtet.
Die Band, die wir vorhatten zu gründen, sollte etwas gaaaanz anderes sein, als alles was wir vorher gemacht hatten!

Ein frommer ; ein respektabler Wunsch, an dem schon ganz andere gescheitert waren.

Nun; wir richteten uns in der Rockranch ein und probierten alles mögliche aus.

Es gibt nun einige Zeugnisse dieser Zeit auf Band , die ich euch gerne mal zu Gehör bringen möchte. Leute die mit den Extrabreit Platten vertraut sind werden sicherlich das ein oder andere Riff wieder entdecken, denn viele dieser kleinen Perlen sind dann hinterher in die Songpalette des Mutterschiffes eingefügt worden. Ganze Lieder, nur mit anderen Worten.

Hier nun das erste Demo von meiner 1994ger Band „Die Vögel“

Was für ein Name!

Die Besetzung war zu diesem Zeitpunkt:

Billy Lennox – Gesang
St.Kleinkrieg – Gitarre/Gesang
Herbert Leitner- Bass/Gesang
Peter Assmann –Schlagzeug/Gesang/Räppelkes

Verstärkt im Studio; durch den großartigen Peter Fischer, ein Mann der die Gitarre wirklich beherrscht! Alles was ihr auf der Aufnahme hört und euch dabei denkt; „Das hat doch niemals der alte Kleinkrieg geschrubbt!“, stimmt; das war Peter Fischer. Ein Soloakrobat der höchsten Order.

Die Keyboards,(Ahrrgh!) die in diesem Lied auch zu hören sind, wurden von dem „Nervösen“ gespielt und er programmierte auch die Drums, die Peter Assmann aus Zeitgründen in der Rockranch schon vorbereitet hatten. Denn die Aufnahme wurde in Siggi Bemm`s Woodhousestudio gemacht und wir hatten dafür nur einen Tag Zeit. Die Aufnahmen die ich euch noch in folgenden Downloads zu Gehör bringen werde, sind dann mit richtigem Schlagzeug gespielt.

Siggi Bemm hat uns das ganze Teil dann freundlicherweise auch noch gemixt. Und das wirklich Faabellhaft!

Tja; so ist das, da findet man ein Stück Musik in einer alten Zigarrenkiste und auch gleichzeitig ein Stück vom eigenen Leben.

Was wurde aus den „Vögeln“ von 1994?

Billy Lennox schrieb eine Vielzahl von Songs für seinen eigenen Musikverlag, Unter anderen auch den Hit für „Bell, Book & Candle“ – „ Rescue Me“

Herbert Leitner kehrte in seine östreichische Heimat zurück und betätigte sich sehr erfolgreich als Fischzüchter. Er hat in den letzten Wochen geheiratet. Dazu möchte ich ihm und seiner, mir unbekannten, Frau gratulieren und beiden viel Glück wünschen. Er macht auch wieder, oder immer noch, Musik und ist mit seiner Band ständig unterwegs.

Peter Assmann gibt Schlagzeug und Reitunterricht. Beides auf hohem Niveau und ich werde, sobald es meine Mittel erlauben, einen Kurs bei ihm belegen. Aber kein Schlagzeug! Außerdem ist er einer meiner wenigen wirklichen Freunde und immer zur Stelle wenn ich ihn brauche. Danke!

Der Nervöse, im richtigen Leben, Christoph Kemper, erfand den Virus Synthesizer und wurde damit ein reicher Mann.

Peter Fischer schreibt Bücher und spielt auf der ganzen Welt Gitarre. Er hat wahrscheinlich mehr Leute zu diesem Instrument gebracht als sonst jemand. Natürlich hat er auch eine eigene Band. Die heißt SEAFOAM GREEN.

Ja, und ich spiele wieder bei Extrabreit und werde demnächst Reitunterricht nehmen.

Dank an die Damen und Herren von APSE-Brasil, die diesen Track der Vögel aus dem Jahr 1994 aufpolierten und hierhin gestellt haben. Hierhin, wo die freie Musik ihr Zuhause hat!

Hören Sie nun:

DER LIEBE GOTT MUSS EIN AMERIKANER SEIN Demo1994

Aufgenommen von Herbert Leitner
Gemischt von Siggi Bemm
Produziert von Die VÖGEL
Irgendwann im Mai oder Juni 1994 im Woodhousestudio in Hagen
Gemastert vom Eroc

Von jetzt an nur und immer auf APSE-Brasil

APSE

Holüber! – LEIDER IST DER DOWNLOAD NICHT MER VERFÜGBAR – ZU SPÄT!

P.S. Das hübsche Coverbildchen hat die geschätzte Webregierung zusammengepixelt und wenn ihr das ganze Material der VÖGEL habt, könnt ihr euch das Teil als Cover (KLICK für die gr0ße Druckversion) in ein Juwelcase klemmen und habt eine unveröffentlichte CD einer Band die es nie wirklich gab.

Noch was: Unterstützt die Aktion Stimmen gegen Armut

Zwi Gabowicz

Juni 7th, 2007 by St.Kleinkrieg

Zwi GabowiczLiebe Leute,

ihr werdet ihn nicht persönlich kennen, aber er war ein guter FREUND unseres Mutterschiffs: Zwi Gabowicz; Fotograph und Gentleman!

Er starb nach 2 Schlaganfällen und einer folgenden Gehirnblutung. Unvergessen seine Autogrammkarte in der Bravo mit Extrabreit, wo diese Rabauken heute wie eine Boyband wirken.

Sein oft von uns zitierter Spruch war immer. “Und jetz, geil `neischauen; in die Kamera, na, Prima!”

Anlässlich Hunters Tod habe ich noch einmal mit ihm telephoniert und er war sehr betroffen. Wir wollten uns dann auch noch mal wieder sehen, aber jetzt sehen Hunter und er sich erstmal.

Die Zwi Autogrammkarte

Mach`s gut, Zwi, mein Freund!
Das war wirklich unsere Zeit!
Wie könnte ich dich vergessen!


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