Wir waren zu einer Fernsehshow eingeladen und freuten uns mal wieder in das sommerliche Berlin zu kommen. Es war eine Gala Show zum 75sten Geburtstag von Harald Juhnke, 10.06.2004, dem größten zu diesem Zeitpunkt noch lebenden deutschen Entertainer.
Die Show wurde von Carmen Nebel moderiert und ich glaube hier auch im Namen meiner Bandkollegen schreiben zu können, dass wir lieber andere Formate für unser Zeug hätten, aber was soll man machen…..!
Meine Mutter meinte aber, dass Frau Nebel immer sehr nett wäre und ich mich benehmen sollte, da ihre Freunde und Bekannten alle Shows mit der guten Carmen Nebel sehen würden.
Wir freuten uns auf den Besuch in der Hauptstadt und das hatte seine ureigenen Gründe:
1.) Eine Reise ins mondäne Berlin, diese TV Geschichte, da kann man dann immer ein bißchen Präsens beweisen, nach der Devise : Seht her, es gibt uns noch! Aber das war es eigentlich nur so am Rand. Scheiß auf die Formate, loch die Arbeitskarte!
2.) Molto mehr importante; wir hatten vor, diese Berlinreise für ein Livekonzert im EXnPOP, einem Berliner Club, zu nutzen und ein paar von den Liedern auf „Frieden“, unserem neuen Album an dem wir gerade arbeiteten, zu spielen. Wir waren gebucht.
3.) Da die Band bis zu ihrem verfrühten und wieder aufgehobenem Ende, 1998, ihren Sitz in Berlin hatte, wäre es auch schön ein paar alte Bekannte zu treffen. ( Berliner Zeit 1995 –1998)
4.) Unsere Tourbegleiterin von der „Hotel Monopol – Tour“ und Freundin des Hauses, Gabi Kowarik, betrieb jetzt mit ihrem Mann ein Hotel in Berlin. Wir hatten das Etablissement noch nicht gesehen und waren von der öffentlich rechtlichen Anstalt in diesem Haus untergebracht worden!
Perfektamento !!
Live spielen, Freunde und Bekannte treffen, in einem von Freunden geführtem Hotel, umsonst übernachten und Geld verdienen. Wieder 2 Tage im Leben wo man sich um nichts kümmern muß!
Ein gütiger Gott bückte sich, um seinen Schuh zuzumachen und entdeckte dabei Extrabreit. Er warf uns ein paar Krümmel Glück zu, bevor er sich wieder um Herbert und Konsorten kümmerte.
Das Leben kann schön sein, das Wetter auch und auf dieser Reise war beides nicht zu verbessern, es war; .... einer von diesen Tagen!
Wir trafen, nach einer ereignislos verlaufenden Autofahrt, am Abend vor der Aufzeichnung in Berlin ein. In der Hotellobby des Hotel Johann gab es bewegende Momente des Wiedersehens mit der guten Gabi und ich erspare mir jetzt die Schilderung, weil es allzu schnell ins Kitschige abgleiten könnte.
Wir alle lieben Gabi, sie war immer gut zu uns.
Wir bezogen unsere Zimmer und man traf sich in meinem, um bevor es zum Essen ging, noch ein bißchen vorzuglühen.
Ich hatte eine kleine Kühlbox dabei, gefüllt mit Caprisonne Citrone und einem Fläschchen Wodka, dem wegen seiner bekömmlichkeit bevorzugten Schnäpschen der Kapelle Extrabreit.
Jeder kam mit seinem Zahnputzbecher in meine Kammer und wir entspannten uns bei der von uns zu dieser Zeit des Jahres so beliebten „Wodka Sonne“.
Ein erfrischendes Mixgetränk aus Caprisonne Zitrone und Wodka mit etwas Eis. Es ist sehr gesund und hilft auch gegen Skorbut.
Die Flasche war rasch geleert (sie war nicht ganz voll gewesen) und wir gingen zusammen aus dem Haus, über die Straße, in einen kleinen Park, in dem praktischerweise ein kleines Restaurant war. Keine 2 Minuten vom Hotel. Einfach Spitze!
Fließende Übergänge, so soll es sein. Mein Gott, dieses Glück!
Es war so ein kleines Ausflugsrestaurant und wir bestellten irgendwelche Schniposa Gerichte, ich kann mich aber auch nicht mehr so genau daran erinnern. Dazu Pils! Das alles in Gottes freier Natur. Das Wetter war phantastisch!
Schon bald waren wir in bester Trinklaune und die Sorgen des Alltags schlossen murrend die Tür hinter sich. Wir riefen ihnen zu, sie sollen beim runtergehen den Müll mitnehmen und sich besser nie mehr blicken lassen, sonst….!
Kai war noch nicht angereist. Da es aus Hamburg per Zug viel schneller ging als die 500 Meilen aus Hagentown würde er erst am nächsten Tag zu uns stoßen.
Bubi hatte inzwischen den Pegel erreicht, der es ihm und seiner Stimme möglich macht, mühelos seine Sicht der Dinge darzulegen, auch wenn neben ihm ein Jumbojet mit Fehlzündungen startet und ungefähr 30 Leopard 2 Panzer ein Burnout auf einer Kette machen würden.
Das ist keine Übertreibung!
Leute, der schaltet auf Frequenzen, die sind eigentlich durch die Genfer Konvention und die Haager Landkriegsordnung vom 18.Okt.1907 geächtet, weil sie grausamer sind als alles, was sich ein teuflisches Gehirn überhaupt ausdenken kann.
Stört ihn aber nicht, er kommt dann immer näher an einen ran und trötet was die Trompete hergibt, direkt ohne irgendeinen Umweg , in das Ohr seines Opfers.
Selbst wenn eine Band mit hoher Lautstärke spielt und Bubi ein Opfer hinter deinem Rücken in die Mangel nimmt, kann man dem Vortrag Bubi`s mühelos folgen.
Bubi ist auf der Gitarre sehr behende, aber mit dem Wort ist er noch schneller.
Er war einsam, aber schneller. Unrecht das war sein Gesetz. Sein Steckbrief hing in Tennessee in Utah und in Laramie!
Rolf unterhielt sich mit Gabi und ich blutete so vor mich hin, (aus dem Ohr), während Lars, mit ein paar uns unbekannten jungen Leuten am Nachbartisch, leise in ein Gespräch über die Probleme des Universums vertieft war. Viel mehr passierte nicht und als wir total besoffen waren, robbten wir zurück zum Hotel auf unsere Zimmer, um uns so richtig vollzukotzen.
(Scherz, Scherz! Wir waren nicht betrunken. Nur beschwipst.)
Der nächste Morgen.
Wir trafen uns zum Frühstück und nachdem wir den Krankenbericht eines jeden abgehandelt hatten, machten wir uns jetzt zu Fünft auf den Weg ins Studio. Kai war inzwischen auch eingetroffen und wir waren allerbester Stimmung.
Die Atmosphäre dieser öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ist genau so wie die Stimmung, die ihr Name hervorruft.
Öffentlich – Rechtlich – Anstalt – „Hände hoch, keine Bewegung!“
Na ja, man soll sich auch nicht immer beschweren. Die junge Dame, die uns in Empfang nahm, war sehr um uns bemüht und brachte uns gleich zu einer Garderobe, an deren Tür das Logo der Sendung und unser Bandname angebracht war.
Das ist ein alter Trick; so soll dem sich beim Playback Auftritt zum Horst machenden Künstler eine Bedeutung beigemessen werden. Nach dem Motto: “He, du bist die Show! Mach ruhig weiter, ist alles nicht so schlimm mit dem Playback! Du bist Deutschland, auch wenn du nicht willst, die andern wollen auch nicht! Das ist voll O.K.“
Da wir aber eiskalte, von allen Hunden des deutschen Showgeschäftes gehetzte Top Profis sind, entlockt uns die Besorgnis von nervösen Sendeleitern nicht mehr als ein fröhliches: „Fuck you!“
Wir machen das!
Wir machen noch ganz andre Sachen!
Ob 50plus, ob Force Attack, die Breiten rocken alles weg!
Wir gingen in den kleinen Garderobenraum, stellten fest, dass er nichts von Wert (endlich mal wieder das Lieblingswort auf der Tastatur) enthielt und lümmelten uns, auf unseren Maskentermin wartend, auf dem Flur herum. Maske beim Fernsehen ist auch Maske. Nette Visagistinnen/Visagisten knallen dir jede Menge Prestolid – artige Make up Masse in die zarten kaum zu sehenden Fältchen, um dich für den Zuhause vor dem Fernsehapparat vor sich hin modernden Zuschauer visuell akzeptabel zu machen!
Wir hatten jetzt alle das Make up hinter uns und sahen aus wie die Busenwitwe Tatjana Gsell, nach einer Gesichtsbesamung. Jetzt sollte es zur ersten Kameraprobe in das Studio gehen.
Da öffnete sich die Tür des Flurs und ich könnte schwören, dass man das Geräusch eines eiskalten Hauch`s hören konnte. Ihr kennt das, wenn man
den Mund so halb öffnet und die Luft hörbar ausstößt. Wie Wind auf einer menschenleeren Planetenoberfläche.
Durch die Tür trat ein: Johannes Heesters mit Gattin. Er 100 Jahre alt, ihr Alter ist mir unbekannt, aber deutlich jünger.
Trat ein ist jetzt auch ein großes Wort, er wurde mehr getragen. Rechts und links von ihm gingen je ein Bodyguard, die ihn höchst respektvoll stützten.
Dahinter glaube ich ein Arzt, oder Rechtsanwalt oder beides in Personalunion.
Wir waren wirklich beeindruckt. Ich meine, ich bin kein Fan von Herrn Heesters und kenne auch aus dem Stand keinen Film, Operette oder irgendwas, wo ich sagen würde : “Spitze Jopi, feiste Sache, das!“ Bis vielleicht auf den Schmachter „Heut geh` ich ins Maxim. “Ne, auch nicht wirklich! Aber Leute, ein hundertjähriger Mensch hat eine völlig andere wahrnehmbare Aura, eine andere Physionomie.
Der ist noch einen Step weiter als der übliche Gang; Baby, Kind, Jugendlicher, junger Mann/Frau, alter Mann/Frau, Greis/Greisin, Leiche/Leichin?
Nein!—100ter /100terin!
Wir deuteten einen Gruß an und er erwiederte mit einem huldvollen, aber keinesfalls arroganten Nicken seines Kopfes. Die junge Dame betrat den Flur und guckte uns an. Dann schaute sie auf ihr Clipboard und verkündete, dass sie es sei, die uns jetzt zur Kameraprobe bringen würde. Wir guckten Jopi noch hinterher und sahen, dass er in einem total abgedunklten Raum mit seiner Entourage verschwand.
Mit dem Geräusch des Windhauchs.
Uhhii! Dunnerlittich!
Wir rieben uns die Augen, schüttelten uns und folgten mit unseren Gitarren der jungen Dame in das Aufnahmestudio, wo schon ein wüstes Treiben herrschte. An die 30 – 40 Leute, mit den verschiedensten Aufgaben betraut, wuselten durcheinander. Wir von unserer Firma blieben dicht zusammen, um in dem geordneten Touwahbou nicht unterzugehen. Die Dame mit dem Clipboard forderte uns auf, ihr zu der für uns eingerichteten Bühne zu folgen, auf der wir die grausame Playbackarbeit verrichten sollten.
Ein Schlagzeug war schon aufgebaut und Rolf machte sich erst einmal bemerkbar. „Bitte machen Sie sich mit der Bühne vertraut, wir nehmen den Auftritt mit 4 Kameras. Die, die, die und die da.“ Sie deutete auf die Geräte, hinter denen Kameramänner mit Kopfhörern standen. Wir winkten ihnen dümmlich zu, sie konterten mit einem Kopfnicken.
„Ich werde Ihnen in einer Minute Carmen vorstellen und dann geht es auch schon los.“ Sie schwebte hinfort, mit ihrem Board.
Und da war es wieder, dieses unheimliche Windfauchen, leise aber doch unüberhörbar. Uhhhh!!
“Leute, ich bin hier der Aufnahmeleiter, wenn es Probleme gibt, behaltet sie für euch, Ha, Ha, Ha ! Nein im Ernst, wie wollt ihr das Playback?“ Da dieses Mimen zu der eigenen Musik immer irgendwie peinlich ist, hilft einem nur Lautstärke um die Hemmungen zu besiegen.
„Wir fänden es sehr nett, wenn Sie es brüllend laut machen würden, sonst sieht man uns an, wie scheiße wir es finden, dass wir uns in dieser Nebulösen Show zum Affen machen. Danke!“
Natürlich sagten wir das nicht so!
„Wenn Sie es ein bißchen lauter machen würden, wären wir Ihnen sehr dankbar!“
„Kein Problem!“ – tritt ab.
Ich sah jetzt, dass ich mich nicht getäuscht oder verhört hatte. Johannes Heesters hatte auf einem der herumstehenden Stühle Platz genommen und flüsterte seiner Frau, die sich über ihn beugte, irgendwelche für uns unverständlichen Sachen ins Ohr.
„Guten Tag, die Herren, ich bin Carmen Nebel!“
Die Moderatorin war auf die Bühne gekommen und begrüßte uns sehr kollegial. Wir plauderten ein bißchen über Harald, der ja nun wegen Demenz im St. Katerinen Stift abgesafed, nur noch mit seinem Teddy sprach. Er hatte bereits die Reise in die Abenddämmerung seines Lebens angetreten.
Das hört sich natürlich alles ganz furchtbar an, aber wer weiß, vielleicht hatte Harald am Ende seiner Tage eine Entdeckung gemacht, welche die Grenzen der normalen Wahrnehmung sprengte.
Auf jeden Fall ging es ihm wohl besser als in der Zeit, als er in einem Berliner Hotel, von Bildzeitungshyänen belagert, mit einer merkwürdigen Schülerin ein Fläschchen nach dem selben leerte. Könnt ihr euch noch daran erinnern? Die dicke Schnalle mit unserem Harald? Nein, dann lieber der Teddy.
Wer hat dieses Stofftier eigentlich jetzt? Das müßte bei Ebay ein Vermögen wert (da ist es wieder!) sein.
„Wir werden jetzt die ganze Sache spielerisch durchgehen. Nachdem Sie Ihre Nummer gebracht haben, geselle ich mich zu Ihnen, Herr Havaii und Herr Kleinkrieg, und dann stelle ich Ihnen einige Fragen, zur Zusammenarbeit mit Harald. Sie haben ja eine Single, ein Video und mehrere TV Shows mit ihm zusammen gemacht, nicht wahr ?“
Kai: „Ja, das ist richtig. Ich habe auch noch Interviews mit Herrn Juhnke anläßlich der Aufnahmen im Berliner Hansa Tonstudio gegeben und da hat man sich kennen und schätzen gelernt.“
Carmen: „Wie war denn Herr Juhnke im Umgang mit Ihnen. Es war ja auch für ihn nicht alltäglich mit einer Rockband, das seid ihr ja, im Studio aufzunehmen!?“
Kai: „Oh, na ja, Harald Juhnke hatte keinerlei Berührungsänste. Er ist halt so wie wir, ein Profi. Er hat sich das Ding vorgenommen und erledigt.“
Carmen: “Herr Kleinkrieg, hat Sie das Zusammentreffen mit Herrn Juhnke beeindruckt?“
St.Kleinkrieg:“ Ja, sehr. Es war ja nur eine kurze, aber
sehr intensive Zusammenarbeit. Wir haben eine Menge in der wenigen Zeit von ihm gelernt.“
Carmen: “Darf ich fragen, was genau Sie von Harald Juhnke gelernt haben?“
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Das war jetzt eine Billy Wilder Frage !!
Billy Wilder, (1906-2002) hatte mal den Satz geprägt, dass er lieber einen guten Freund verlieren würde, als sich eine Pointe entgehen zu lassen.
Außerdem ist alles akzeptabel, wenn man auf Billy Wilder verweist. Selbst der rassistischste Witz. Wenn Billy das Ding abgesegnet hat, dann ist es O.K.
Und ich war noch nicht einmal mit Carmen befreundet!
ALSO -
St.Kleinkrieg: „Wie man `ne Bierflasche mit den Zähnen aufmacht !“
Stille – Gelächter der Band – Stille –Gelächter der Kameraleute – Betretene Stille – Allgemeines Gegröhle!
Carmen: “Das machen Sie aber gleich im richtigen Interview nicht, Herr Kleinkrieg, mein Gott, was für ein übler Scherz!“ Ich fand es toll, dass sie mich „Herr Kleinkrieg“ nannte und verzichtete darauf hinzuweisen, dass ich der St.Kleinkrieg bin!
Eine Stimme aus dem Studiolautsprecher verkündete, dass die Technik jetzt soweit sei und mit der „Standprobe“ des Playbacks begonnen werden könnte.
Carmen ging ab, drehte sich noch einmal zu mir um und grinste wirklich dreckig. Ich glaube sie ist ein richtiges ….
Wir brachten uns in Positur und warteten auf die Musik.
Die krachte dann unvermittelt aus den 4 enorm großen Monitoren mit unerwartet höllischem Volumen und wir legten wie vom Blitz getroffen mit dem Mimen unseres Harald-Duetts los.
Die Lautstärke war den Verantwortlichen im Studio sofort zu groß, sie stoppten die Wiedergabe innerhalb von 3 Sekunden.
Diese 3 Sekunden hatten ausgereicht um das Leben von Johannes Heesters in allergrößte Gefahr zu bringen. Seine sorgfältig gekämmten Haare standen igelartig ab und er schien einen elektrischen Schlag von mindestens 12 Millionen Volt versetzt bekommen zu haben.
„Hum Goottes Willän!“
stieß er mit größter Kraftanstrengung und dem jahrzehntelang gepflegten Niederländisch-deutschen Showakzent aus. Dabei bemühte er sich nach Kräften aus dem Stuhl zu kommen, um das Weite zu suchen. Seine Leute halfen ihm dabei und er verschwand ohne Wind und wurde von uns nicht mehr gesehen. Er hatte aber keinen Schaden genommen. Das kann ich versichern.
Wir probten dann noch 3-4 mal, und das dann bei der Sendung entstandene Interview ist auf der Internetseite des ZDF nachzulesen. Sehr gediegen! Meine Mutter fand uns in der Carmen Nebel Show von allen am besten. Auch besser als Jopi!
Am frühen Nachmittag waren wir fertig und fuhren ins Hotel, von wo aus wir uns direkt in den Biergarten des kleinen Restaurants begaben, um uns da das Gesicht abzureißen.
Gegen 4 Uhr morgens gingen wir dann, nach einem Absacker an der Hotelbar des Hotel Johann, auf unsere Zimmer, um uns für den abends stattfindenden Gig auszuschlafen.
Wer wissen will wie der war, muß auf der Seite vom Ex-Hometowner vorbeischauen. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern.
Wir trafen noch Steve the Machine und Sebastian, aus der Berliner-Besetzung und es wurde viel gelacht.
Auch Conny Conzack, unser Manager aus der Hilde – Phase, war vorbeigeschneit und man tauschte Artigkeiten aus.
Am nächsten Tag hatte Gott uns wieder vergessen und wir fuhren Heim.
Ich habe aber immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich „Nichts ist für immer“ höre, oder abends der Wind ums Haus geht und dieses eiskalte Geräusch macht.
So wie auf einer menschenleeren Planetenoberfläche.
„Hum Goottes Willän!“