Zurueck von der Insel

März 31st, 2006 by St.Kleinkrieg

Guten morgen ihr Lieben Leute,
bin runter von der Insel. Gab Probleme mit Ruebensams EC-Karte. Mein Gott kann der sich anstellen. Überliess ihm als Ausgleich für seine Aufwendungen meinen alten Rolex-Blender.

Verreck dran Ruebensam

Bin dann mit der frühen Flut endlich runter von der Insel. Diese ganze Insel-Meschpoke kann mich mal !! Was wissen die denn schon ??

Die Flut kommt - ab nach Hause

Bin dann sofort ins Studio und hab “KÄUFLICH” fertiggemacht. SPITZENTRACK !!
Werde heute noch zu Eroc und ihn mastern lassen. Danach wird er euch erreichen wie frisch gefallener Schnee vom Kilimanscharo.

NIEDER MIT RUEBENSAM !! $$ !!

Koenig der Nacht

März 28th, 2006 by webregierung

Die Webregierung gibt bekannt:
Das neue Projekt “Kartei der Ehemaligen” hat unseren allseits beliebten Künstler und Szeneblogger St. Kleinkrieg kalt erwischt und nebenbei auch noch seinen Ehrgeiz bei den Hörnern gepackt. Nach Tagen der Rückbesinnung und grausamster Lebensrecherche wurde St. Kleinkrieg heute mit der Kinderverschickung nach Amrum ausgeflogen. Seine einzige Begleitung ist seine Reiseschreibmaschine “Erika” und ein Stoß Büttenpapier “Corona” (130g/qm). Sein Auftrag: Die Mutter aller Karteien erschaffen.

Tagsüber sitzt Stefan nun im Kontor des ortsansässigen Perlentauchers Diethelm Ruebensam und sinniert über seine Ex-extrabreiten Weggefährten und angehörige Veteranen nach und widmet diesen kurze aber garantiert pointierte Histörchen, die es dann bald hier zu lesen gibt.

die ruebensam-spende einsammeln

Des abends zieht es ihn mit einer Flasche “Friesenglück” hoch auf den Deich von wo er die heimkehrenden Fischerboote mit böhmischen Arbeiterliedern besingt oder die friedlichen Fischer auch mal aufs übelste beschimpft.

Der neue Download wird sich damit um einige Tage verzögern. Stefan hat seinen “Downloadschmarotzern” aber eine kleine Perle als Ausgleich auf den Server laden lassen. Ab heute gibt es dort die Coverversion von “König der Nacht” dargebracht von Lawson aka Markus, ein langjähriger Fan, der letztens sogar im Kreise der legendären Fliegerrunde gesichtet wurde. Markus hat dieses Stück selbst eingespielt und letztlich hat auch bei dieser schönen Weise Eroc das Mastering übernommen. Lieben Dank dafür. Liebe Leute das dürft Ihr ruhig auch mal zu Hause ausprobieren, vieleicht taucht Euer Werk dann auch hier an dieser Stelle auf (Stefan hätte gesagt: “Hier, wo die freie Musik zuhause ist.”).

Kackvogel Raecords gibt frei:

LAWSON

Lawson – König der Nacht

Sobald St. Kleinkrieg wieder zuhause ist (denn da ist ja am schönsten) wird sich die “Kartei der Ehemaligen” in völlig neuem Gewande und Konzept präsentieren. Zieht Euch warm an denn schon bald zünden wir

MACH 1

Die Webregierung

Das gute alte Mutterschiff

März 26th, 2006 by St.Kleinkrieg

Liebe Leute,
die Geheimagenten und Spione waren unterwegs, um nach längst verschollen geglaubten EXTRABREIT Tondokumenten zu forschen. Nach der Herausgabe von UNERHÖRT waren wir hier von unserem Verein sicher, dass es keine unbekannten Aufnahmen mehr geben kann. Wir sprechen ja hier über einen Zeitraum von 28 Jahren. Außerdem war es im letzten Jahrtausend noch nicht so einfach eine anhörenswerte Aufnahme im Übungsraum zu machen und auch nicht selbstverständlich. Es gab da zwar einige Zeitgenossen die durchaus dazu in der Lage waren, wir gehörten aber nicht dazu. Die wunderbare Welt der großen Tonbandaufnahme war uns wirklich jahrelang verschlossen. Wir hatten kein eigenes Tonbandgerät, keine Mikrophone, geschweige denn ein Mischpult. Auch wenn wir diese technischen Aparaturen besessen hätten, wären wir nicht in der Lage gewesen, sie mit Erfolg zu benutzen.

Nun ist aber doch noch Material gefunden worden. Zu verdanken haben wir das dem unermüdlichen Einsatz von Thorsten Knublauch, der wahrscheinlich mehr über EXTRABREIT weiß, als manch heutiger Mitspieler. An dieser Stelle großer Dank an dich Thorsten.

Das Material ist von mir nur kurz gesichtet, bzw. gehört – reingehört worden. Ich war tief gerührt, ja ich muß sagen ich war auch erschüttert.
Längst verschollen geglaubte Perlen der EXTRABREIT Historie drangen mir nach Jahrzehnten zum ersten Mal wieder durch die malträtierten Flimmerhärchen.

Live-, Studio- sowie Übungsraumaufnahmen von verschollen geglaubten Titeln und auch bessere/andere Interpretationen von Altbekanntem.
Es war ein Nachmittag, der einer Zeitreise glich. Ich habe mir Kopfhörer aufgesetzt, um bei den Übungsraumaufnahmen die Kommentare der Musiker mitzukriegen. Ich konnte hören, was wir als junge Männer so von uns gegeben haben, nach fast 30 Jahren! Es lebe die Technik.

(“Guck mal, der Cäpt´n. Knallroter Kopf, schon nach einer Nummer.”—- “Deshalb schminkt er sich seit Bochum auch immer weiß! Hab`ich gesehen!”)

Ja, und jetzt bin ich selber der Großvater…......kann mich aber noch genau erinnern….

Zeitreise dei der Durchsicht der Bänder

Wir werden das jetzt mal alles in Ruhe anhören, die Tränen wegwischen und dann mal schauen, wie und wann wir euch daran teilhaben lassen können.

Vielleicht ist es ja auch nur für uns interessant, Nummern wie “WER DEINE ÄNGSTE KENNT” oder “TODESSCHUß” “DENKPAUSE” (Studioaufnahme!) u.v.m. nach all den Jahren nochmal zu hören.

Nach all den Jahren, in denen die Welt sich so schnell gedreht hat und uns die Zeit Mobiltelephone, Faxgeräte, Internet, CD, DVD, Videogeräte, Bordcomputer in Autos, ein einig Vaterland, mindestens drei Extrabreit Comebacks und, und, und beschert hat.

Und keiner von denen, die auf diesen Aufnahmen spielten, sich jemals darüber Gedanken gemacht hat, dass das, was wir in jenen Tagen taten, mal mit den Worten: ” Ja, damals….....!” kommentiert werden würde.

Vielleicht aber auch nicht.

Holüber
St.Kleinkrieg

PS - aus arbeitstechnischen Gründen wird sich der neue Download um etwa drei Tage verzögern. Ich bitte um Vergebung aber an dem Stück wird noch gearbeitet.

Die Polizeieieiei

März 23rd, 2006 by St.Kleinkrieg

Hallo liebe Leute,
ich kam heute gut gelaunt vom wöchentlichen Realmarkt-Einkauf in meiner politisch korrekten Japanschleuder an einer Radarfalle vorbei. Ich war überhaupt nicht beunruhigt, da ich die zugelassene Geschwindigkeit bei weitem unterschritt. Ich bin nämlich immer sehr vorsichtig, wenn ich im Auto telefoniere.

Der Gesprächsteilnehmer war “Michalschewski”, vielen von euch bekannt, von der Bubi – Bühnenseite. Der freundliche Riese, der dem quirligen Bubi vor den Show`s immer noch schnell ein Treubel-Beruhigungszäpfchen gibt. Das ist zwar ekelhaft, da Bubi einen unglaublich behaarten Hintern hat, aber notwendig. Kurzum, ich sprach also mit Michalschewski.

Ich:”Hallo Micha, wie geht’s wie steht’s`? ”
Micha:”Gut.Und selbst?”
Ich:”Na ja, würde mich ja beschweren, aber nützt ja nix, hört eh keiner zu. Ha, Ha, Ha!Ich ruf an, um mal zu fragen, ob wir an der einen Nummer, die ich im Sommer aufgenommen habe, mal weiterarbeiten können. Ich brauch was für die Schmarotzer von der Downloadgemeinde.”

Das habe ich so nicht gesagt, ich finde das nur jetzt cool. Ihr seht aber, daß ich immer daran arbeite, euch irgendeine Nummer zugänglich zu machen um eine gewisse Bindung herzustellen.

Micha:” Ja, das könnten wir so nächste Woche Mittwoch machen!”
Ich:”Supi, Supi. Ich bin dann zwischen 14.00-und 14.30 bei dir in deinem Studio….Oh ,Scheiße Alter, die Bullerei…...........§$%§$%!! – !!§§”

guten TagIch hatte den Radarwagen für mich nicht als Gefahr genommen, weil ich ja brav langsam gefahren war, aber ein Prachtexemplar von Bulle waltzte sich nun im seitlichen Paßgang über die Straße, die eine Hand wie die Kelle eines Schaufelbaggers leicht nach hinten gehalten und mit der anderen abwechselnd auf mich und auf den Straßenrand zeigend. Den massigen Kopf hielt er leicht gesenkt, so daß man die proportional zu kleine Gummimütze in ihrer ganzen Häßlichkeit betrachten konnte.

Ich hatte natürlich das Handy blitzartig geschlossen und folgte seinen Anordnungen, wobei mir aber durch den Kopf ging, dass die deutsche Bullerei eindeutig die abgefucktesten Uniformen überhaupt hat. Diese Baby-AA braunen Hosen und das grüne Zelt das sie als Parka tragen, dazu die schon erwähnte Gummimütze, um den Bullenschädel vor saurem Regen zu schützen. Unter dem Parka dann der hornhautumbrafarbene Rollkragenpullover. Das muß ja agressiv machen. Der Beamte der hier auf mich zuwaltzte hatte ein geschätztes Lebendgewicht von 110-120 Kg und war etwa halb so alt wie ich. Tolle Wurst, jetzt war er da und befahl:” Mehr rechts ran, Motor aus!”

Der Typ hatte keine schlechte Laune: das war die personifizierte schlechte Laune, die auf die Erde herniedergestiegen war um mir jetzt, hier und heute, die gute Grille zu blockieren.

“Sie sind zwar nicht zu schnell gefahren, aaaaber sie haben telefoniert!”

Der Triumph schwängerte sein Gesicht.

“Fahrzeugschein, Führerschein bitte!”

“Ich, telefoniert? Das ist doch sicher gelogen.” Ich versuchte witzig zu sein, was aber überhaupt nicht gelang. Ich hatte mich seit 8 Tagen nicht mehr rasiert und trug eine 8,50 € Sonnenbrille aus der Kaufhofgalleria, dazu mein Toyota Corolla mit auf dem Rücksitz liegenden Gummistiefeln und Schlafsack…. Für ihn war ich einer von denen. Tagedieb und Tunichtgut!

Ich hatte verloren.

“Ja klar, ein Verwarngeld lehnen sie ja sowieso ab und das telefonieren im Auto ist auch ein Anzeigentatbestand, ich bereite mal `ne AAAAAnzeige vor!!”

“Ne, also Hallo, ich habe doch nur einen Witz gemacht, ich gebe ja zu ich habe telefoniert”

“Sie warten hier und ich mache eine AAAAnzeige!”

aufs RevierDas A*schloch wombelte wieder über die Sraße. Jetzt sah ich ihn auch noch von hinten. Er hatte diese gelbe Warnweste über dem förstergrünen Parka an und das Etikett auf dem immer draufsteht woraus diese Dinger gemacht sind war nach außen geklappt. Das Teil war handtellergroß und verlieh dem Bullenwombel eine Aura von Stofftier. Steif, Knopf im Ohr.

Er stieg in den VW Bulli den sie auf der anderen Straßenseite in Stellung gebracht hatten und funkte mit allen Funkgeräten die sie an Bord hatten durch die Atmosphäre. Er hatte eindeutig nicht die leiseste Syhmpahtie für mich. Es dauerte echt lange bis er wieder an meinen Wagen kam und sagte:” So, ich habe alles fertig gemacht, Sie kriegen dann Bescheid!” Ich fragte ihn:”Wer hat das denn eigentlich gemeldet, dass ich telefoniert habe?”

Er:” Die Kollegen im Radarwagen, die S-I-T-Z-E-N da zu zweit drin!”

Zu zweit ! ? ! ? ! ?

Wie sich die Zeiten geändert haben, :”Polizisten F-A-H-R-E-N stets zu zweit um dunkle ...............!”

Der nächste Download heißt “KÄUFLICH” hat aber mit dieser Geschichte nur im ersten Teil zu tun.
Gruß
St.Kleinkrieg

Hildegard Knef

März 22nd, 2006 by St.Kleinkrieg

Hildes Gruß hängt noch heute in meinem StudioLiebe Leute,
ich greife mal hier die Idee auf eine “Kartei der Ehemaligen” einzurichten. Damit es gleich richtig in die Promi-Ecke geht, fackel ich auch nicht lang und komme gleich mit der guten alten Hilde um die Ecke.

Es gibt ja mittlerweile zahllose Geschichten wie es zu der Zusammenarbeit mit den Breiten kam. Hier ist meine und diese ist die einzig richtige, weil ich ihr den Brief schrieb und auch ich die Idee zu der Coverversion hatte. Deshalb kann ich mich auch mit Fug und Recht als Erfinder des Rheumarocks bezeichnen (Sehr schmeichelhaft ist das nicht).

Nach dem Durchhören unseres Demomaterials zur “Hotel Monopol” war mir klar, daß die von der Plattenfirma händeringend gesuchte Single wieder einmal nicht dabei war. Das ist mit diesen Leuten immer so, der beliebteste Satz eines Schallplattenmenschen in jenen Tagen war:” Du, ich finde den Stoff echt witzig, nein ehrlich, aber Sorry Alter, ich höre da noch keine Single!”

An einem der Wochenenden während der Demophase war ich bei meinen Eltern zum Essen eingeladen. Ich kam an und auf der guten alten Stereoanlage lief eine Hildegard Knef Schallplatte. Eine Künstlerin die mein Vater sehr verehrte. Während des Essens lief sie immer noch und es kam auch “Für mich soll`s Rote Rosen regnen”. Der Titel war mir bekannt (wer kennt ihn nicht) aber in dieser Situation stellte er sich mir völlig anders da. Ich hörte den Text mit anderen Ohren und konnte ihn mir sehr gut von Kai interpretiert vorstellen. Die Nummer paßt zu uns wie die Faust aufs Auge. Am Nachmittag schon starteten wir in der Rockranch mehrere Versuche ihn für uns gangbar zu machen.

mit Hilde und BubiWährend der Hauptsession im Hamburger GaGa – Studio (wir hatten die Version im Kasten) bat ich die Plattenfirma die Freigabe des Verlages für diesen Titel zu besorgen. Sie waren entweder nicht in der Lage, oder hatten es vegessen, auf jeden Fall meinten sie sie könnten den Verlag nicht ausfindig machen (was komisch ist, denn die Knef war mit gerade diesem Titel bei der gleichen Firma).

Egal, Hans Jürgen Steffen, der Besitzer und Betreiber des GaGa – Studios und einer der letzten großen Studiomenschen in diesem vom Homerecording so gebeutelten Genre, half mir dann die Adresse der Diva ausfindig zu machen und lektierte dann auch den Brief den ich ihr schrieb und tippte ihn dann mit einer Reiseschreibmaschine.

“Sehr geehrte Gnädige Frau…...........!!

Die Idee die Knef dann auf die fertige Nummer draufzudroppen kam von einem Schallplattenmenschen und da war dann ein bißchen Magie mit im Spiel. Wir hatten das ja viel schneller gespielt als das Original und die Stimmung der Gitarren und der Geigen war unterschiedlich, aber nachdem man das Originalband der Knef um ?% “gestretscht” hatte, Bingo…......

Der Rest ist Geschichte.

So liebe Leute war das und nicht anders!

Das Foto zeigt mich und Hilde und Bubi vor einem Fehrnsehauftritt Backstage. Alle hübsch geschminkt. Ich glaube es war die “Schmitz – Mitternachtsshow”.

Machs gut Hildegard Knef – es war uns eine große Ehre.

Download Fluessiges Gold

März 19th, 2006 by St.Kleinkrieg

Die Genossen mal wieder...Liebe Leute! Geneigte Hörer!

Habe diese Nummer ja schon auf der “Fröhliche Arschnachten” X-Mas CD verbraten. Also nix Neues.

Aber neu aufgenommen und etwas erfrischt. Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Heiwi Esser bedanken. Heiwi hat sich die Zeit genommen dieses schöne Lied aufzunehmen. Um der Wahrheit hier die Tür aufzumachen, er hat es auch produziert.

Heiwi, Junge, hast du gut gemacht!

Eroc hat das ganze dann schön gemastert und so kommt durch euer Telefonkabel, den ganzen weiten Weg auf der Datenautobahn, diese Nummer in eure Wohnstube, oder in eure Behausung. Je nachdem wo ihr so vor euch hinmodert. Hier steht sie nun und kann nicht anders. Hier, wo die freie Musik ihr Zuhause hat:

KACKVOGEL RAECORDS SETZT AUS:

FLÜSSIGES GOLD

Ich wünsche allen viel Spaß mit diesem kleinen Lied. Ihr wißt ja, nach 1o Tagen verschwindet es wieder im Datengetümmel und wenn ihr es euch dann nicht runtergesaugt habt – ist es für immer weg.

Für immer? Nifi!

Holüber, den Brummer!!
Euer
St.Kleinkrieg

Spannung

März 15th, 2006 by St.Kleinkrieg

flüssiges GoldLiebe Leute,
beim nächsten Download haben wir dann Echtzeit erreicht und ich werde euch ein aktuelles Stück servieren.

Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren. Freunde von mir die die ersten Takes gehört haben, konnten gar nichts mehr dazu sagen weil ihre Sprache nicht ausreichte um das Gehörte zu verarbeiten. Der völlige Verlust der Muttersprache und lebensbedrohliche Orientierungsmängel gepaart mit Zwangsvorstellungen aus dem ersten Regal waren die Folge.

Lasse mich aber nicht abbringen und arbeite weiter an dem Stück. Obwohl es Kräfte raubt, weil man immer auf dem Kiwiff sein muß. Es wird heißen,:”FLÜSSIGES GOLD” und der ein oder andere kennt es als harmlose Version, unter anderem Titel.

Genug geplaudert aus jenem Kasten, der zum Nähen gedacht ist.

In diesem Sinne.
Holüber
St.Kleinkrieg

So wie Du

März 9th, 2006 by St.Kleinkrieg

KassandraLiebe Leute,
pünktlich wie die Maurer kommt auch nun Download #7 bei euch an. Diesmal ist es was Altes Neues aus dem Hause Mutterschiff. Eine kleine Fleißarbeit, die mehr schlampig als zackig ausgeführt wurde.

Ich möchte sie euch aber nicht vorenthalten, sage aber gleich dass es die letzte Nummer aus dieser Zigarrenkiste ist.

(Don´t panik – ich habe noch was in Reserve)

Hier also nun ein weiteres Kabinettstückchen aus meiner Zigarrenkiste. Die Nummer ist dem Extrabreit Fan von der CD “HOTEL MONOPOL” und der Rückseite der “ROTE ROSEN” Single ja bekannt.

Ich habe sie in meinem “RAPIDO STUDIO” nochmal aufgenommen. Warum? Ich hatte mir einen Capodaster gekauft und wollte ihn ausprobieren, duddelte dann so vor mich hin und kam auf dieses alte Stück. Na ja, so kam dann eins zum andern und jetzt ist es hier. Hier, wo die freie Musik ihr Zuhause hat.

Im neuen Gewand kommt daher: “SO WIE DU

Freigegeben von KACKVOGEL RAECORDS – Download vom 09.03. – 18.03.

Gemastert mal wieder vom unvergleichlichen und hiermit herzlich gegrüßten EROC.

Holüber
St.Kleinkrieg

PS: Noch 2 Tage bis zum ersten Breiten Gig in diesem Jahr. Wir freuen uns schon alle auf Hannover. Schaut vorbei !!

Glueckwuensche

März 3rd, 2006 by St.Kleinkrieg

Grüsse zum dritten Jahrestag des Bestehen der Fliegerrunde auch von Mikkail Kalashnikov hier über den Umweg St.Kleinkrieg.

Mikkail:,” Hätte gerne persönlich gratuliert, aber St.Kleinkrieg ist der einzige den ich kenne in Germania. Deshalb nix für ungut Genossen, alles, alles Gute und gebt Feuer. Weiter so!!”

St.Kleinkrieg:,”Schließe mich den Glückwünschen von Mikkail inhaltlich voll an und wünsche auch nur das Beste!”

Der Panzerkardinal persönlich

Das Rumpsteak

März 2nd, 2006 by St.Kleinkrieg

Es war auf der Festivalkampange 1996 als wir wieder einmal mit einem Nightliner eine Tank- und Raststätte der Bundesautobahn ansteuerten.
Das Touren mit den großen Bussen ist wirklich eine entspannte und komfortable Sache. Man hat sein Bett immer dabei, muß nicht selber fahren oder sich um die technischen Belange einer Reise kümmern, kurz, man kann sich ganz dem Vergnügen hingeben durch die Gegend kariolt zu werden, ohne an irgendwas zu denken. An den Auftrittsorten kann einen selbst die versiffteste Garderobe nicht schocken, man hat ja das traute Heim auf Rädern dabei.

Abgesehen von Kameradenschweinen die im Vollrausch anderen in die Stiefel pissen und der übliche Pfadfinderblues, ist diese Art zu Touren für mich immer das Beste gewesen.

Zurück zur Tanke und Raste. Ich könnte mich selbst unter Folter nicht mehr an den Namen der Tanke erinnern, was aber verständlich ist, weil die folgende Schilderung den vorhandenen Speicherplatz voll beansprucht.

Wir enterten also die Raste um was zum Mittag zu essen. Unter den mißtrauischen Blicken der Gäste und des Personals nahmen wir an einem Ecktisch Platz, von dem man den ganzen Raum gut überblicken konnte. Die Gaststätte war ziemlich leer und es waren auch keine Leute da die uns irgendwie gefährlich werden konnten, aber man hat so seine Angewohnheiten. An der Wand und in einer Vitrine hingen und standen gerahmte Bilder die sofort auf sich aufmerksam machten. Ein leuchtendes Orange oder Gelb explodierte förmlich aus ihnen heraus.

Ich guckte mir das Bild an und erkannte sofort die Kellnerin die schon ganze Zeit im Gastraum rumwuselte, neben dem Dalai Lama!

Jetzt näherte sich die Dame unserem Tisch und fragte nach unseren Wünschen. Ich sagte,:“ Hör´n Sie mal, ist das da auf den Fotos neben Ihnen, der echte Dalai Lama, oder nur so ein Doppelgänger?“ – Es gibt ja richtige Agenturen für Doppelgänger. Da könnte man ja mal auf den Gedanken kommen sich den Dalai Lama zu Omas Geburtstag zu mieten.

„Nein,“ sagte sie ,“das ist der echte Dalai Lama, der hat hier vor nicht allzulanger Zeit zu Mittag gegessen. Genau da wo Sie jetzt sitzen.“

P E N G

Ich war angezählt, es hat mich wirklich ein bisschen gefröstelt. Ich meine der Dalai Lama! Das ist der Chef einer Weltreligion und mit den guten Mächten dieser Erde praktisch auf du und du. Das ist keine Billigfranse.

Hier St.Kleinkrieg mit seinem brühmten Gitarrengurt voll mit christlichen Symbolen!

Wir standen jetzt alle auf und sahen uns die Bilder genaustens an. Man will sich ja nicht so vorführen lassen. Ich kenne den Dalai Lama nicht, aber das freundliche Gesicht und das entspannte Grinsen auf den Fotos war mir bekannt. Das war der Kerl! Ich war begeistert und sah zu wieder auf den Platz zu kommen auf dem der Dalai gegessen hatte, bevor einer der anderen ihn mir wegnahm. Ich wollte jetzt mit der zufälligen Begegnung der kosmischen Art eins werden und fragte die Serviererin „Was hat der Chef denn gegessen?“

KLICK —- KLICK —-KLICK

Jetzt sah man richtig, wie sie die Situation für sich gewinnbringend kontrollieren wollte. Sie checkte ab, : Der Kerl fährt auf den Dalai Lama ab, die sind mit dem dicken Liner gekommen, das ist so eine wichtige Kultband aus den 80ern, am Ende sogar Extrabreit, die haben Geld !!,

Kellnerin: “Der hat das Rumpsteak genommen!

Ich:”????

S C H E I ß E

Wenn einer auf dieser Welt als Vegetarier bekannt ist, außer Hitler – und der hat bestimmt nur wegen dem VegetARIER die fleischlose Kost bevorzugt – dann ist das doch der Dalai Lama !!

Der geht doch nicht das Risiko ein, einem längst verblichenen Verwandten auf seinem Teller zu begegnen! Das Rumpsteak war das teuerste Gericht auf der Karte und die alte Tante wollte uns auf das schmale Brett locken.
Wir teilten ihr unseren Verdacht mit und ich war echt entäuscht von ihrem widerlichen Geschäftssinn in diesem heiligen Moment. Die Magie war weg – mein Hunger auch – wir tranken einen Kaffee und gingen dann zum Bus. Sebastian unser damaliger Basser schenkte mir auf dem Weg zum Bus einen Badge mit dem Konterfei des Dalai Lama.

Wieso hatte der das Teil, ausgerechnet jetzt…...................????

Ich steckte den Sticker an und wir fuhren zum Gig. Als ich hinter der Bühne mit dem Badge rumlief fragte mich einer von irgendeiner anderen Band, wobei er auf den Anstecker deutete,:

Eh, Kleinkrieg, seit wann stehst du denn auf Gregor Gysi ?“

Das Leben ist grausam

Ich esse kein Rumpsteak mehr


stats7598